Die klassische Montage: Balkonkraftwerk am Geländer
Der Name ist hier Programm: Das klassische Balkonkraftwerk am Balkongeländer ist die mit Abstand beliebteste Variante in Deutschland. Gerade für Mieter in städtischen Wohnungen ist es die einzige Chance, die Stromrechnung zu senken. Die Montage außen an der Brüstung spart wertvollen Platz auf dem Balkon und fängt, bei Süd-, Südost- oder Südwestausrichtung, enorm viel Sonnenlicht ein.
Gitterbalkon vs. Betonbrüstung
Fast alle Anbieter liefern heute universelle Befestigungssysteme aus Edelstahl mit. Beim typischen Gitterbalkon werden die Haken einfach über das obere Geländerrohr gehängt und unten gegen die Streben verschraubt. Bei einer massiven Betonbrüstung (oder gemauerten Balkonen) benötigt man etwas breitere, verstellbare Haken, die den Beton quasi einklemmen. Wichtig ist immer, dass die Module gegen starkes Aufwehen durch Wind (Soglast) fest mit der Struktur verschraubt sind.
Senkrecht oder angewinkelt montieren?
Die einfachste und sturmsicherste Variante ist die senkrechte Montage (90 Grad) flach am Geländer. Das sieht modern aus und nimmt keinen Platz weg. Wer den Stromertrag um etwa 10-15 % steigern möchte, nutzt aufklappbare Dreieckshalterungen, die das Modul um 15 bis 30 Grad anstellen. Achtung: Bei einer Aufständerung wirft das Modul einen größeren optischen Schatten und bietet Stürmen mehr Angriffsfläche.
