Balkonkraftwerk mit Speicher: Lohnt sich das?

Speicher deinen Strom für die Nacht

Tagsüber arbeiten, abends Strom verbrauchen? Mit einem Batteriespeicher nutzt du bis zu 80% deiner Sonnenenergie selbst. Lass dich beraten!

Ausführliche Kaufberatung: Balkonkraftwerk mit Speicher: Lohnt sich das?

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Das klassische Balkonkraftwerk hat einen Haken: Es produziert den meisten Strom mittags, wenn viele Menschen auf der Arbeit sind. Produzierst du in diesem Moment mehr Strom, als Kühlschrank und Standby-Geräte verbrauchen, schenkst du diesen Überschuss kostenlos dem öffentlichen Stromnetz. Die Lösung ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher. Moderne Batteriesysteme laden den Akku tagsüber mit dem überschüssigen Solarstrom auf und geben ihn abends ab, wenn du fernsiehst, kochst oder das Licht einschaltest. So steigerst du deinen Eigenverbrauch von durchschnittlich 30 % auf bis zu 80 %!

Die beste Technik: LiFePO4 Akkus

Wenn du ein Speicher-Komplettset (wie beispielsweise von Anker SOLIX, EcoFlow, Zendure oder Growatt) kaufst, solltest du unbedingt auf die Akkutechnologie achten. Aktueller Goldstandard sind LiFePO4-Akkus (Lithium-Eisenphosphat). Diese sind nicht nur extrem sicher und brennen nicht, sondern bieten auch eine enorme Langlebigkeit von oft über 6.000 Ladezyklen. Das bedeutet, der Speicher hält problemlos 10 bis 15 Jahre, bevor die Kapazität spürbar nachlässt.

Amortisation: Rechnet sich der Aufpreis?

Ein Balkonkraftwerk mit Akku ist in der Anschaffung teurer als ein Standard-Set. Dank stark gefallener Batteriepreise in den letzten Monaten rechnet sich das System aber oft schon nach 5 bis 8 Jahren. Entscheidend ist dein Stromverbrauch: Ein Speicher lohnt sich vor allem dann, wenn deine "Abend- und Nacht-Grundlast" hoch genug ist, um den gespeicherten Strom abzurufen.